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Gemeindebauhof

der neue Bau- und Recyclinghof

Zuständigkeiten:

  • Straßenwesen: Instandhaltung
  • Straßensäuberung
  • Straßenwesen: Schneeräumung
  • Straßenwesen: Beschilderung
  • Öffentliche Beleuchtung (Elektrizitätswerk Prad)
  • Grünanlagen und Spielplätze: Instandhaltung, Beregnung, Pflege, .....
  • Friedhöfe: Pflege und Instandhaltung
  • Totengräberdienst
  • Trinkwasserversorung: Überwachung des Leitungsnetzes
  • Trinkwasserversorung: Instandhaltung des Leitungsnetzes (Reparaturen, Rohrbrüche, ....)
  • Periodische Ablese der Wasseruhren
  • Abwasserentsorgung: Überwachung und Reinigung des Abwasserentsorgungsnetzes
  • Müllentsorgung: Führung und Kontrolle der zentralen Wertstoffinsel, Entsorgung des widerrechtlich abgelaberten Mülls
  • Müllentsorgung: Austausch von defekten Containern
  • Müllentsorgung: Kontrolle der Ablagerung von Grünmüll, Strauch- und Baumschnitten, .....
  • Instandhaltung der Liegenschaften und Infrastrukturen
  • Instandhaltung des Maschinen- und Fuhrparks
  • Kontrolle der Ankäufe und Lieferungen


siehe auch Zentrale Wertstoffinsel

  
Der neue Bau- und Recyclinghof

Vor vielen Jahren befand sich der Bauhof von Prad noch im alten Schlachthof neben der Suldenbrücke. Als dieser dem Ausbau des Suldenbaches weichen musste, zog man in den jetzigen Bauhof in der „Bohne-Halle“, der aber eigentlich immer nur provisorisch eingerichtet wurde und sich inmitten einer Wohnbauzone befindet. Nun wird endlich der lang ersehnte Bau- und Recyclinghof unterhalb des Sportplatzes fertig gestellt. Bereits im Jahre 2005 machte sich die frisch besetzte Gemeindeverwaltung an die Arbeit für den längst ausgedienten Bauhof einen neuen passenden Standort zu finden. Bereits ein Jahr später wurde nach der Einigung mit der Eigenverwaltung Prad der Bauleitplan dahin gehend geändert, dass unter den Sportplätzen der neue Bau- und Recyclinghof entstehen konnte. Bis vor einem Jahr wurden die Grünabfälle und Wertstoffe bereits in Nähe des Sportplatzes abgegeben. 2007 wurden dann bereits die Planungsunterlagen ausgearbeitet, danach konnte auch das Gesuch um einen Landesbeitrag gemacht werden. Im Juli letzten Jahres wurde mit dem von Architekt Stecher betreuten Bau gestartet, in einem guten Monat sollte laut Informationen der zuständigen Gemeindereferenten soweit alles abgeschlossen sein. Die gesamten Kosten für den Bau- und Recyclinghof betragen rund eine Million Euro, davon erhielt man für den Recyclinghof 240.000 Euro als Landesbeitrag und zusätzliche 150.000 Euro für den Bauhof in Form eines Sonderbeitrages von Landeshauptmann Luis Durnwalder. Ein Anliegen der Gemeinde Prad war außerdem, dass die mit dem Bau verteilten Aufträge möglichst an Prader Firmen bzw. an jene in den umliegenden Nachbargemeinden des Obervinschgaus gingen. „Von der Lage her ist er unserer Meinung nach sehr günstig gelegen, der neue Bau- und Recyclinghof befindet sich in keinem Wohngebiet, ist aber trotzdem gut erreichbar. Andere Standorte wie etwa in der Zone standen auch zur Auswahl“, so die beiden Gemeindereferenten Manfred Lechner und Josef Gritsch gegenüber der PN. Entstehen soll ein kombinierter Bau- und Recyclinghof, man erhofft sich dadurch auch eine einheitliche und gute Führung, da es für beide Strukturen ein zentrales Verwaltungsgebäude gibt. Was den aktuellen Fuhrpark anbelangt so muss zusätzlich zum bestehenden Mehrzweckgerät, das im Sommer für Mäharbeiten und im Winter für Schneeräumarbeiten verwendet wird, eine neue Schneefräse angeschafft werden, da das alte Gerät den letztjährig starken Schneefällen zum Opfer gefallen ist.

Die Zuständigkeiten des Bauhofs sind vielseitig

Von der Schneeräumung, der Beschilderung, der öffentlichen Beleuchtung, der Instandhaltung und Pflege von Spielplätzen und Friedhöfen, bis hin zum Totengräberdienst, die Überwachung und Instandhaltung des Leitungsnetzes der Trinkwasserversorgung und natürlich auch die Müllentsorgung samt Kontrolle der Ablagerung von Grünmüll, Strauch- und Baumschnitten, Instandhaltung der Liegenschaften und Infrastrukturen und der Instandhaltung des Maschinen- und Fuhrparkes sind die vielen Tätigkeiten bzw. Zuständigkeiten, die die Mitarbeiter der Bau- und Recyclinghof abzudecken haben. „Es war uns wirklich ein Anliegen den Arbeitern des Bauhofes eine neue, aber vor allem arbeitswürdige Arbeitsstelle zu geben, die nun endlich auch zeitgerecht ist“, sagt der Referent für den Gemeindebauhof, Josef Gritsch. Alois Gander und Herbert Theiner waren die ersten Angestellten des Bauhofes. Nachdem sich Alois Gander nach 30 Dienstjahren im verdienten Ruhestand befindet, ist Herbert Theiner nun Vorarbeiter eines fünfköpfigen Mitarbeiterstabes, dem noch Remo Gander, Alois Alber, Adalbert Paulmichl und Hugo Gamper angehören. Mit der ständigen Erhöhung der Arbeitsaufgaben war diese Personalaufstockung notwendig geworden. Zudem helfen seit drei Jahren jeweils in den Sommermonaten immer wieder zwei Praktikanten kräftig mit, heuer sind dies Jasmin Pinggera und Stefan Kobler. Weiters wurde heuer erstmals ein Abkommen mit der SAM (Südtroler Agrar Maschinenringservice ) abgeschlossen. Der Landwirt Daniel Primisser unterstützt stundenweise die Arbeiter des Bauhofes Prad. „Prad war eine der letzten Gemeinden, die noch keinen eigentlichen Recyclinghof besaß, es war daher höchste Zeit, dass wir diesbezüglich tätig wurden“, so der Gemeindereferent für Umwelt, Manfred Lechner. Positiv hervorzuheben ist mit Sicherheit, dass die nun frei gewordene Fläche auf dem alten Bauhof zum Teil für den geförderten Wohnbau bereitgestellt wird, um den Gemeindebürgern zusätzliche Wohnmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Kontakt

StandortKiefernhainweg 40/a
Telefon+39 349 0624220
Faxnummer+39 0473 616722

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MitarbeiterInnen